erste Hilfe

Zurück

Erste Hilfe für Tiere

Im Folgenden werden Tipps gegeben, wie man sich im Notfall verhalten sollte:

Sollte ein Haustier durch einen Unfall plötzlich bewusstlos werden, ist es ratsam zunächst die Zunge vorzulagern. Sehr wichtig ist es, die Atemwege freizuhalten, damit das Eindringen von Erbrochenem oder Blut in Fang und Rachen verhindert wird. Der Kopf muss tief gelagert und der Hals gestreckt werden. Außerdem sollte man umgehend eine Tierarztpraxis aufsuchen und das Tier in nasse Tücher einwickeln.

Bei einer akuten Lähmung ist der Besitzer dazu angehalten, das verunglückte Tier vorsichtig zu verlagern, da sonst die Wirbelsäule Schäden davon tragen könnte. Es ist auf Grund dessen ratsam, den Patienten auf einer festen Unterlage, z.B. auf einem Brett, zu transportieren.

Im Falle von Rippenbrüchen mit instabiler Brustwand, ist eine Lagerung auf der betroffenen Seite von Nöten.

Oftmals werden durch Unfälle tiefe Wunden verursacht oder es kommt zu vorgefallenen Organen. Hier sollte man die Verwundungen zunächst mit feuchten, sterilen Tüchern, am besten aus dem Verbandskasten, abdecken, um das Tier vor Selbstverstümmelungen zu bewahren.

Knochenbrüche jeglicher Art sind vorsorglich mit Schienen zu fixieren; eine solche kann man mit einer aufgerollten Zeitung, Karton, usw. und einer Mullbinde leicht selber herstellen.

Druckverbände und Kompressen oder die Abbindung der Wunde mit beispielsweise einem Gürtel helfen dabei, starke Blutungen zu stillen.

Sollte das Haustier einen Hitzeschlag erlitten haben, muss es sofort an einen kühlen, schattigen Platz gebracht werden. Des Weiteren ist es sinnvoll, den Patienten in nasse, kalte Tücher zu wickeln oder ihn behutsam mit kaltem Wasser abzuspritzen.

Bei Verbrennungen wird dazu geraten, den Verletzten zunächst mit kaltem Wasser abzuduschen. Für den anschließenden Transport ist das Tier mit kalten Tüchern abzudecken.

Augenverletzungen sind schwierig selbst zu behandeln und deshalb sollte man, z.B. in die Hornhaut eingedrungene Fremdkörper nie selbst entfernen.
Ist es zu einer Verätzung gekommen hilft es, das Auge mit lauwarmem Wasser mehrere Minuten lang auszuspülen und die verursachende Substanz dem Tierarzt vorzuzeigen. Man sollte verhindern, dass sich das Tier durch Scheuern oder Reiben noch weitere Verletzungen zufügt.
Im Falle, dass der Augapfel vorfällt, wäre es angebracht, das Auge abzudecken und in kaltem Wasser zu tränken.

Vergiftungen lassen dem Tierhalter keine Möglichkeit eine Notfallmaßnahme vorzunehmen; er sollte sofort mit dem Patienten einen Tierarzt aufsuchen.
Wichtig hierbei ist, dass man alle verfügbaren Substanzen, die dem Giftnachweise dienen könnten, mitnimmt, um dem Tierarzt die Ursachenforschung zu erleichtern.



Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!