Körpersprache

Zurück

Blick :

Ruhig, stabil: sicher, entspannt
Flackernd, scheinbar ohne Ziel: unsicher, vorsichtig
Ruhig, absichtlich abgewandt: Gelassenheit demonstrierend
Gegenüber starr fixierend: dominantes Drohen, herausfordernd
Blickkontakt vermeidend: präventiv passive Unterwerfung
Unsteter Blick auf Gegenüber: aktive Unterwerfung, ängstlich
Ins "Leere" schauend: Langeweile vortäuschend, aber aufmerksam
Offene Pupillen, heiterer Blick: aktive Spielaufforderung

Fang / Gebiss :

Nicht zu sehen: entspannt
Vorn gebleckt: defensives Drohen
Gebiss sichtbar (Lefzen weit oben) : offensives Drohen
Im Backenbereich sichtbar : spielauffordendes "Lachen"

Hals :

Gestreckt nach oben: sicher, imponierend
Zur Seite nach unten: unterwürfig

Kopfhaltung :

Angehoben; sicher, aufmerksam
Gesenkt, aber Blick nach oben: präventiv vorsichtig, unsicher
Ganz hoch und waagerecht: imponierend, selbstsicher
Leicht nach vorn, gestreckt: offensives Drohen
Deutlich weggedreht vom Gegenüber: passive Unterwerfung
Seitlich nach unten abgetaucht: aktive Unterwerfung
Ganz tief, aber offen: Spielaufforderung
Kopf (und Nacken) geduckt, Blick fixierend: Droh-Fixierung.Koppelhunde stellen so Nutztiere, hindern sie am Ausbrechen.

Körperhaltung insgesamt :

Frei, locker: sicher, ausgeglichen
Gedrückt, abtauchend: unsicher, scheu, ängstlich
Scharrend, grösser werdend: imponierend, offensiv
Fang über Genick (T-Stellung): dominanzagressiv
Pfote auf Rücken des Gegners legend: Signal eigener Stärke
Hinterteil an Vorderteil des anderen Hundes stellend, kickend: selbstsichere Spielaufforderung mit eben "veraschender" Tendenz
Von hinten aufreitend: sexuell dominierend
Kauernd sprungbereit: angriffs-,rauf und fangspielbereit
Wechselnde Haltungen: unsicher, drohend, abwartend
Legt sich auf den Rücken, zeigt Weichteile: aktiv unterwürfig
Macht sich klein: passiv unterwürfig, ängstlich
Aufdringlich Kontakt suchend: unterwürfig, spielauffordernd
Pfötelnd, vorn abtauchend, offen: unterwürfig, spielauffordernd
Rücken oder Flanken wälzen oder reiben: Wohlbehagen
Vorderpfote angezogen, Körper steif verharrend: Beute vorstehen (Fixieren)


Lefzen :

Geschlossen, Zähne nicht sichtbar: gelassen, sicher
Nach hinten gezogen: unsicher, warnend
Vorn stark hochgezogen, Zähne sichtbar: defensiv, drohend
Insgesamt hochgezogen, Gebiss sichtbar: offensiv drohend
"Grinsend" zurückgezogen: demütig, unterwürfig, heiter
"Offen" nach hinten hochgezogen: spielauffordernd

Läufe :

Hinterläufe leicht angewinkelt: locker, standhaft
Hinterläufe leicht eingeknickt: unsicher, abwartend
Vorderläufe gestreckt und aufrecht: imponierend, neugierig
Vorderläufe abtauchend: unterwürfig
Vorderläufe schnell auf den Boden: aktive Spieleaufforderung
Vorderlauf den Rücken des anderen Hundes legend: dominante Spieleaufforderung oder /und Souveränitätssignal

Gebärden :

Der Hund hat eine Fülle von Ausdrucksmöglichkeiten in Stimme und Gebärden. Die Gebärden zeigen im Gesicht, in der Haltung des Kopfes, besonders der Ohren, in den Augen, in der Haltung des Rumpfes und der Rute die jeweiligen Gemütsstimmung des Hundes an. Sehr markant sind Demutsgeste, Imponiergehabe, Drohstellung, Freude, Trauer und Schmerz.

Lachen :

Ein dem Lächeln ähnlicher Ausdruck kommt beim Hund zustande, wenn die Mundwinkel weit nach hinten und deutlich nach oben gezogen sind, wobei die Ohren nach hinten gelegt werden. Öffnet sich das Maul leicht, so dass die Zunge sichtbar wird, und werden die Mundwinkel noch stärker aufwärts gebogen und die Fangspalte fast bis zu den Ohren auseinander gezogen, so nimmt sich das noch deutlicher aus. Am häufigsten erscheint dieser Ausdruck bei Spielstimmung und Wohlbehagen des Hundes.

Lauern :

Gespannte Erwartung oder wachsende Aufmerksamkeit, vom Hund durch Spitzen der Ohren, Heben des Kopfes und Stillstehen sowie regloses Tragen der Rute bekundet.

 






Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!